Die 7 Gaben des Druidentums. 1. Gabe: Eine Philosophie

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Photo by Peggy Anja Schreiber

Das moderne Druidentum des Orden der Barden, Ovaten und Druiden baut auf einer spirituellen Lebensphilosophie auf. Sie zeichnet sich vor allem darüber aus, dass alle Menschen frei dem Glauben sind, d.h. sie dürfen an alles glauben, was sie wollen. Der OBOD ist keine Religion, er ist ein Pfad. Wir können darauf lernen, erleben und finden – soviel wie wir brauchen und wollen. Um diese Erlebnisse etwas greifbarer zu machen, wurden sie in sieben Gaben unterteilt. Diese Gaben erscheinen dem einen oder anderen in unterschiedlicher Intensivität und in unterschiedlicher Reihenfolge. Und doch ist es am Ende genau das, was alle, die den Lehrgang des OBOD bis zum Schluss durchlaufen, erfüllt. Und da diese Menschen all diese wundervollen Dinge in sich tragen, passiert es auf natürlichem Wege, dass sie die Gaben auch an ihre Umwelt weitergeben, sie beeinflussen und verändern.

Ich will Euch nach und nach die sieben Gaben des Druidentums vorstellen. Sie auf einen langen Beitrag herunter zu brechen, würde ihnen nicht gerecht werden. Hier der Überblick, der mit den entsprechenden Links:

  1. Gabe: Eine Philosophie
  2. Gabe: Die Verbindung zur Natur
  3. Gabe: Heilung
  4. Gabe: Das Leben ist eine Reise
  5. Gabe: Andere Realitäten erfahren
  6. Gabe: Das eigene Potential entwickeln
  7. Gabe: Magie

Keine Gabe steht ausschließlich für sich alleine. Jede ist mit den anderen fest verbunden, es gibt Überschneidungen und Gemeinsamkeiten. Jede einzelne Gabe beinhaltet die alle anderen.


1. Gabe: Eine Philosphie.

Die Philosophie des Orden der Barden, Ovaten und Druiden will seinen Schülern/Mitgliedern/Zugehörigen eine Lebensweise an die Hand geben, die das Leben im Allgemeinen als heilig betrachtet. Sie ist ein Teil der Schöpfung und jedes Lebewesen, jede Existenz sollte geachtet und respektiert werden.

Dazu kommt, dass gerade die Natur einen besonderen Stellenwert erhält. Sie ist uns gleichberechtigt, wird bisher von vielen aber eher ausgebeutet und vernachlässigt. Deswegen fühlen sich Druiden dazu berufen sie hingebungsvoll zu bewahren und zu schützen. Dies kann auf individuellem Wege geschehen. Jeder gibt das, was er geben kann/will/möchte. Die Natur und die Erde sind der Mittelpunkt der Spiritualität und Inspiration der Druiden des OBOD.

Viele, die dem Weg des Druidentums folgen, haben dann endlich den Mut aktiv zu werden, ob politisch oder allgemein öffentlich, gemeinnützig oder privat spielt dabei keine Rolle. Es ist eher der Tatendrang, der hier in den Vordergrund tritt. Endlich nicht mehr nur darüber nachdenken, sondern Ideen in die Tat umsetzen und Gleichgesinnte finden.

Die Philosophie der modernen Druiden ist somit erdzentriert, idealistisch, ökologisch, pragmatisch, spirituell und romantisch. Und sie bewegt die Herzen. Denn es ist keine Religion, die den Druiden antreibt und stabilisiert, sondern die Philosophie, die eine sinnliche Spiritualität schenkt und das physische Leben feiert.


Text inspiriert von Bianca Carina Wertheimer

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