Als ich mein Inneres Selbst kennenlernte

Ich wünsche Euch allen da draußen ein wundervolles und energetisches Jahr 2019!

Ich habe das erste Mal die Raunächte aktiv erlebt und muss sagen, dass es eine lebensverändernde Erfahrung war. Jedenfalls für mich. Ich habe jeden Tag Tarotkarten gelegt, war bei einer Schwitzhütte und habe mich fast ausschließlich um mich gekümmert. Mittlerweile gibt es ein Leben ‚vor der Schwitzhütte‘ und ’nach der Schwitzhütte‘. Darüber berichte ich in der Podcast Folge 7.

Jetzt möchte ich Euch gerne davon erzählen, wie ich mein Inneres Selbst kennenlernte.

Die Ausgangssituation

Seit dem 24. 12. 2018 habe ich die Raunächte erlebt. Ich weiß, es gibt verschiedene Ansätze des Starts, aber letztendlich ist es genau so richtig, wie es für mich gerade sein soll, deswegen habe ich mir darüber keine weiteren Gedanken gemacht. Ich startete also in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember 2018 und bin in der Nacht vom 6. zu 7. Januar 2019 aus dieser Trance erwacht.

Nun saß ich da, jeden Morgen und Abend und legte Tarotkarten, schrieb Seiten über Seiten in mein Tagebuch (es sind etwa 50 geworden) und achtete auf Zeichen, die an diesen Tagen ja besonders deutlich sein sollten. Ich schrieb mich kurzerhand bei Julias WhatsApp-Gruppe ein, wo sie jeden Tag eine Sprachnachricht hinterließ. Sie gab Denkanstöße, Impulse und Erklärungen über die einzelnen Nächte.

Dank Julia von Julias Spiritual Living und dem Buch Aufbruch in den Raunächten von Susanne Gärtner und Katrin Bliedtner-Sisman hatte ich 12 unglaublich intensive Tage. Ich wusste vorher nicht, was auf mich zu kam und ich bin froh, dass ich vorher nicht gewarnt wurde. Ich folgte einem inneren Impuls und wurde belohnt.

Und dann, in der zweiten Raunacht, stellte ich mich meinem Inneren Selbst.

Was ist das Innere Selbst?

Das Innere Selbst ist mein Inneres Ich. Das, was ich bin, das ICH in seiner vollen Balance. Ich, in allen meinen Facetten, Träumen, Ängsten. Es ist bei jedem individuell, einzigartig und immer richtig. Es ist mein Unter-, Über- und Wachbewusstsein. Es ist meine Seele.

Julia erklärte, dass ich es sehen kann, mit ihm Kontakt aufnehmen kann und es auch Botschaften für mich hat. Wenn ich es lokalisieren will, so soll ich etwa 30 cm über mir spüren. Nichtsahnend begab ich mich in einen Trancezustand und erkundete mein Inneres Selbst.

Für jeden Menschen ist kann das Innere Selbst anders aussehen, sowie für jeden Menschen die spirituellen Begleiter in verschiedener Gestalt erscheinen können. Es kann pures Licht sein, ein Tier, ein Engel oder etwas, für das unsere Sprache kein Wort hat. Deswegen ist mein Erlebnis nur für mich möglich. Jeder muss sein eigenes Abenteuer erleben. Aber ich will Euch davon berichten, um Euch Mut zu machen! Es hat mir so viel gebracht, mich gestärkt, mir die Augen geöffnet.

Mein Inneres Selbst

Ich ging also auf die Trancereise und landete, wie immer, in meinem Sacred Grove. Von dort starten alle meine Reisen. Ziemlich schnell erkannte ich einen Schatten über mir und mit etwas Anstrengung lichtete sich der Nebel. Und dann sah ich, was ich meinem Inneren Selbst selbst angetan hatte. Die Lichtkriegerin (offenbar mein Inneres Selbst) war in dicke schwarze Ketten gefesselt, die mit einem fetten schwarzen Schloß verschlossen waren.

Ich begriff sofort, was ich angerichtet hatte und wollte ihr zu Hilfe eilen. Ich rüttelte an den Ketten, aber sie ließen sich nicht öffnen. Ich wusste, dass ich, aus Angst vor meiner eigenen Ermächtigung, mich selbst eingeschlossen hatte. Deutlicher kann man es auch kaum darstellen.

Die Lichtkriegerin sprach zu mir, dass ich die einzige sei, die die Ketten lösen könne, denn ich hielt den Schlüssel längst in den Händen. Und aus meiner Hosentasche zog ich einen riesigen schwarzen Schlüssel. Doch noch immer war ich unsicher, traute mich nicht die Ketten zu lösen. Ich hatte Angst davor diese unglaubliche Macht frei zu setzen, mit den Konsequenzen nicht leben zu können. Ich weinte und teilte meine Gedanken der Lichtkriegerin mit.

Sie sah mich einfach nur ruhig an, vielleicht auch etwas mitleidig. Und dann sagte sie: „Egal wovor du Angst hast, dies ist dein Weg. Und er ist genau richtig, wie er ist.

Und als wäre ein Stein von meinem Herzen entfernt worden, spürte ich die Kraft die Zukunft meistern zu können, egal was kommt. Also steckte ich den Schlüssel ins Schloß und befreite meinte tapfere Lichtkriegerin. Und sie ließ sofort ihr Licht erstrahlen, wie Flügel, die nach einer langen Ruhezeit ausgebreitet werden. Sie streckte und räkelte sich und kam zu ihrer vollen Größe.

Ich versuchte sie besser zu erkennen, wollte mir ein Bild von ihr machen. Aber alles was ich wahrnahm war die Energie, die sie ausstrahlte. Diese war warm, herzlich, bestimmt, bestimmend und kraftvoll. Sie fing sofort an zu ‚arbeiten‘, hatte ich das Gefühl. Sie delegierte und tat…Dinge. Ich kann es nicht genau sagen, aber sie war sehr beschäftigt.

Plötzlich beugte sie sich noch zu mir und sagte: „Das hast du sehr gut gemacht. Jetzt haben wir Arbeit vor uns. Für den Anfang gebe ich dir für dieses Jahr das Reh an die Seite. Dazu Eisenkraut und Malachit. Du kannst es gebrauchen. Und jetzt geh und lebe!“

Mir war sofort klar, dass diese Dinge wichtig waren und ich gab mir Mühe sie nicht zu vergessen. Wieder zurück auf meiner Couch musste ich meine Wangen von den Tränen trocknen, aber ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass gerade etwas unglaublich wichtig passiert. Es waren Tränen der Erleichterung, der Freude und der Liebe.


Das Reh

Das Tier des Jahres 2019 war schon immer ein zarter Begleiter von Göttern oder göttlichen Pflanzen. Es steht für Anmut, Instrinkt und Wachsamkeit. Es kann mich lehren meine Schwächen zu akzeptieren und mir dabei helfen meine wahren Seelenwünsche zu erkennen.

Und dabei fällt mir immer nur dieses Video ein:

Eisenkraut

Das Eisenkraut ist eine hoch magische Pflanze, die in keinem ‚Zaubertrank‘ fehlen durfte. Nach Wikipedia trugen „keltische Barden Kränze aus Eisenkraut, wenn sie eine musische oder weissagende Inspiration erhofften“. Es wurde bei Schwangeren wärend der Geburt ins Bett gelegt, bei Wahrheitsfindung genutzt, zum Räuchern, in Flugsalben uvm. Es wird nach mundart ‚Druidenkraut‘ genannt und ich gar nicht mehr Überrascht, dass es mich dieses Jahr begleiten soll.

Malachit

Der Stein der Hoffnung soll dabei helfen Selbsterkenntnis zu erlangen und zufriedener zu werden. Es ist ein sehr kraftvoller Stein, der Frauen für eine sichere Schwangerschaft und Geburt geschenkt wurde. Und doch birgt er Risiken, ebenso wie das Eisenkraut. Äußerliche Anwendungen sind optimal und sehr kraftvoll, doch beides ist auch hoch giftig, wenn es in den Organismus gelangt.


Ich bin so froh, dass mich Julia mit auf die Reise durch die Raunächte genommen hat. Und wieder bestätigt sich für mich, dass der Weg, den ich gehe, mein Weg, für mich gerade absolut der richtige ist. Dieser zweite Tag war schon so abgefahren und es ging die ganze Zeit so weiter. Der Höhepunkt war für mich die Schwitzhütte von und mit Ulrike Stille Wasser Frau Auge im Wind beim Kreis des Lebens. Also wer eine tief spirituelle Erfahrung machen will, sollte sich dieses Erlebnis auf jeden Fall selbst schenken!

Lebt kreativ und voller Liebe!
Lisa /|\

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2 Kommentare zu „Als ich mein Inneres Selbst kennenlernte

  1. Absolut unglaublich, was du erlebt hast. Und ich kann so gut nachvollziehen, dass du in der trance gezögert hast. mir wäre es sicher ähnlich gegangen. vermutlich ist es sehr menschlich vor seinen eigenem potenzial etwas angst zu haben. aber ich finde, dass du unglaublich stolz auf dich sein kannst, dass du den mut gehabt hast, deine lichtkriegerin zu befreien. Und du weißt vermutlich, dass ich dich schon immer als sehr starken, selbstsicheren und tatkräftigen menschen gesehen habe, Jemand, an den man sich ruhig ein beispiel nehmen kann. Für mich hast du schon immer diese kraft und positive energie ausgestrahlt, ganz gleich wie zweifelnd oder sogar verzweifelt du warst. Daher bin ich mega gespannt, wie du dein Leben gestalten wirst, wenn du dein volles potenzial entfaltet hast. Ich bin überzeugt, dass großes auf dich zu kommt. Und danke dass du diese Erfahrung geteilt hast. Es ist sehr inspirierend.

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