Podcast Folge 9 – Ich und meine verschiedenen Kulturen

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich dazu gekommen einen Podcast aufzunehmen. Das wird jetzt hoffentlich wieder regelmäßig passieren, denn ich bin nun ausgebildete Eventmanagerin! Yay 😀

Und doch habe ich in den letzten fünf Monaten eher gelernt, was mich persönlich wirklich erfüllt und wo meine Zukunft liegt. Ich gebe nur einen Hinweis: Es wird nicht die Event-Branche werden. Aber dazu zu gegebenem Anlass mehr.

Hier präsentiere ich Euch meine neue Folge, die sich vor allem um das Thema Kulturen und deren Einflüsse auf mich dreht.

In letzter Zeit kam das Thema oft auf, denn meine Seedgroup findet es ganz normal, dass wir von verschiedenen Kulturen umgeben sind, diese kennenlernen und das adaptieren, was uns gefällt. Vielleicht ist das so ein berliner Ding, aber es ist wundervoll! Wir nehemen vieles in unsere Rituale auf, bekommen aber im Gegenzug häufig zu hören, dass es nicht dem keltischen Druidentum entsprechen würde.

Nun also meine Überlegung: Wieso sollte ich als Berlinerin, die einen keltischen Pfad beschreitet, nicht auch eine hawaiianische Göttin anrufen? Das ist mega multikulturell, aber es eröffnet mir und meinen Mitmenschen den Horizont und lässt uns die Welt kennenlernen. Denn für mich schließt es sich nicht aus, es bereichert mein Leben.

Seid also nicht so streng mit mir, ich teile hier meine alleinigen Erfahrungen und Überzeugungen.

Veranstaltungen

Veranstaltung bei Facebook: Lebenstanz

Oder auf der Anam Rua Facebookseite: https://www.facebook.com/anamruawasdieseelebewegt/

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4 Kommentare zu „Podcast Folge 9 – Ich und meine verschiedenen Kulturen

  1. Eine sehr schöne Podcast-Folge, vielen Dank dafür!
    Es war, als hätten wir uns darüber unterhalten, denn genau damit meine ägyptische Göttin mit dem Druiden-Weg zu verbinden und keinen wirklichen Kontakt zu den keltischen Göttern zu haben, hat mir in letzter Zeit auch immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Vielen Dank für diese Folge zur richtigen Zeit.

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  2. Liebe Anika, du scheinst nicht die einzige zu sein, der es gerade so geht. Ich habe viel Zuspruch für diese Folge bekommen und auch einige OBODies kennengelernt, die ein ägyptisches Pantheon haben. Nichts ist unmöglich. 💚

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  3. Grüße vom Meer,

    „Wähle Frieden!“ finde ich ja großartig, vor allem da mein Spitzname seit ich 14 bin „Pax“ also lateinisch „Frieden“ lautet.
    Ich fühlte mich in deiner Folge direkt angesprochen und hab an einigen Stellen sogar mit dir lautstark gestritten, leider blieb mir der Podcast Antworten schuldig. Natürlich bist du frei in dem was du tust oder glaubst. Aber diese Freiheit ist gerade in Zeiten der Fülle von Ideen und Möglichkeiten nicht nur Segen – und ich höre da soviel tiefen Zweifel. Du rechtfertigst dich und ich frage mich wofür eigentlich? Das eine Druidin eine hawaiianische Göttin hat? Sich etwas derartiges zu denken, können die Wenigstens und werden dir so auch keine Vorwürfe machen. Selbst wenn, wen würde es kümmern?
    Aber wenn der Pantheon der Götter und mit ihm die Kultur, das Weltbild, der Glaube frei gewählt werden können, dann werden diese leider sehr schnell völlig beliebig. Man nimmt was man mag, was zu einem passt, womit man sich wohl fühlt – aber ist das noch wahrer Glaube oder nicht schon gläubiger Opportunismus?
    Was ist das für eine Göttin die nichts von mir verlangt, der es egal ist ob sich Shiva oder Ea rufe?
    Wie kann ich ich selbst werden, wenn ich bleibe was ich bin? Ich weiß nicht ob das bei dir zutrifft, aber es ist eine reale Gefahr – dass du aus den Kulturen nur das nimmst was passt und alles was dich wirklich fordern würde, beiseite lässt.
    Auch ist für mich selbst das Göttliche immer mit Erfahrungen verbunden, spirituellen Erlebnissen die mich auf fundamentale Weise prägten – ich kenne nur 3 Göttinnen und jede davon hat mich auf ihre Art berührt. Und nachdem ich mich zu jeder der drei bekannte und meinen tiefen Glauben fand, bekam ich 3 Töchter, das schönste Geschenk, dass Sie mir bisher gaben.
    Übrigens war jede „göttliche Begegnung“ mit ebenso viel Leid wie Freude und Glück verbunden. Und gerade das Leid hat mich erkennen lassen, wieviel mehr ich bin, als ich bis dahin dachte.

    Ich hoffe, das ist alles noch halbwegs verständlich!
    Liebe Grüße, ich fand die Folge toll!
    der Paul

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    1. Lieber Paul,

      vielen vielen Dank für deinen Kommentar, den ich schon vor einer Weile gelesen hatte, mir aber mit einer Antwort Zeit lassen wollte.
      Ich verstehe deine Gedanken und Fragen zur Beliebigkeit des Glaubens. Ich persönlich wähle alle meine Wege des Glaubens immer mit Bedacht. Glauben ist eine aktive Entscheidung und somit ist es für mich ganz klar, dass ich jederzeit frei darüber wählen kann, was ich glaube. Dass die hawaiianische Göttin Laka mich gefunden hat, über diese Entfernung und Zeit, macht mich glücklich. Sie verkörpert all das, was mich zu tiefst bewegt und berührt und vielleicht suchen sich die Götter eben nicht mehr nur die Menschen aus ihrem kulturellen Kreis, sondern diese, die wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen können.
      Und das ist das Schöne am Glauben: Nichts ist unmöglich. Und ich glaube daran, dass die Göttin Laka mich finden wollte.
      Und wieso sollte es ihr nicht reichen, dass ich von ihr weiß und von ihr erzähle? Wieso sollte eine Göttin etwas verlangen? Ob mein Weg mich über einen holprigen, steinigen Pfad führt, auf dem ich gefordert werde, oder nicht, dass kann niemand vorher sagen. Und ich allein kann mich entscheiden, jederzeit, ob ich zu diesem Zeitpunkt daran wachsen will, oder später. Und egal ob ich den fordernden Weg gehe oder den einfachen: es ist mein Weg und mein Schicksal. Egal ob eine Göttin etwas von mir einfordert oder nicht. (Liegt vielleicht auch nicht in der Natur jeder Göttin. 😉 )

      Das Göttliche kommt auf vielen Wegen zu uns. Nur an einem Weg stur festzuhalten ist heute gar nicht mehr nötig. Das war vielleicht das, was ich in meinem Podcast aussagen wollte. Jeder lebt, empfängt, spürt die Welt auf seine Weise. Eigentlich wollte ich mich nicht rechtfertigen, sondern die Welt daran teilhaben lassen, wie es mir ergeht und worüber ich in letzter Zeit sehr häufig spreche. Nicht nur ich habe das Bedürfnis das klarzustellen, denn es gibt Menschen, die werfen anderen vor, dass deren Glauben nicht ‚wahr‘ wäre, dass er nicht keltisch oder nordisch oder germanisch genug sei. Ich wähle Frieden, spreche darüber und kläre auf. Mehr kann ich gerade nicht tun. 😉

      Lebe kreativ und voller Liebe!
      Lisa

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