Frauenkreis Infoabend am 6. März 2020

Du hast es schon überall gelesen oder gehört, weißt aber nicht so richtig, was es ist: Der Frauenkreis?

Ich gebe Dir die Möglichkeit zu einem Infoabend zu kommen, hinein zu schnuppern, Fragen zu stellen, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schön soetwas ist. Trau Dich, bringe Deine beste Freundin mit, oder Deine Tochter!

.°. Was dich erwartet .°.


Wann?

Am 6. März 2020 ab 18 Uhr bis etwa 20 Uhr.

Wo?

Heilpraxis Schlange und Besen
Inh. Julia Perschke
Seegefelder Straße 99
13583 Berlin

Weitere Informationen

Eigene Trommeln dürfen gerne mitgebracht werden. ❤

Es wird Tee, Wasser und kleine Knabbereien geben.

Ich bitte um Anmeldung, wegen der Platzvorbereitung!

Ich biete meine Veranstaltungen generell auf Spendenbasis an. Ich freue mich über jeden Interessierten. Die Raummiete beträgt 25€, die ich aus eigener Tasche bezahlen muss. Dazu kommen Räucherwerk, Vorbereitungen usw. Deswegen ist jede Spende gern gesehen.

Über Pausen und wie ich zu mir selbst fand

Manchmal ist es gar nicht so einfach die richtigen Worte zu finden. Und schon gar nicht, wenn sich grundlegende Dinge ändern. Aber was man ruft, das kommt und ich habe im letzten Jahr laut nach genau dieser Transformation gerufen und sie hat mich einmal durchgewaschen und ausgespuckt. So langsam begreife ich, was sich wirklich getan hat.

Seit Juli bin ich schwanger. Und das nicht nur mit Ideen, sondern mit einem Mädchen. Das ändert von Grund auf schon mal so einiges. Aber ich habe das Gefühl, mich nicht zurück ziehen zu müssen, sondern genau jetzt noch mehr in die Welt hinaus zu gehen. Doch ich hatte mich dazu entschlossen abzuwarten, die Dinge ihren Lauf nehmen zu lassen und zu gucken, was eigentlich passiert.

Die Rauhnächte kamen und gingen und ich habe wirklich klare Aussagen erhalten. „Gehe mit dem Zyklus“, war die Botschaft. „Verstecke dich nicht mehr, JETZT ist deine Zeit.“ Wer auf Instagram aktiv war, konnte zum Jahreswechsel meine tägliche Kartenziehung mitverfolgen und die wundervollen Bilder und Nachrichten der Spirits/Götter erkennen. Mit der Begleitung von Julias Spiritual Living konnte ich außerdem viele Sorgen und Ängste hinter mir lassen und kann nun voller Zuversicht in die Zukunft blicken.

Ich zu Weihnachten.

Es fühlt sich an, als wäre ein schweres Gebirge von meinen Schultern genommen worden. Es tut so gut mich mehr um mich zu kümmern, denn das habe ich wirklich lange vernachlässigt. Dank meiner Tochter, die schon in mir einen wirklich starken Willen hat, habe ich mir (nicht ganz freiwillig) die Zeit für mich genommen, habe entschlackt, entgiftet, digital-detoxing gemacht und alles was dazu gehört.

Und dann konnte ich endlich klarer sehen. Und es drang mir durch Mark und Bein. Meine Transformation ist fast beendet. Es steht zwar immer eine nächste an, aber die jetzige fühlt sich essenzieller an, wichtiger, größer. Und dazu gehörte die Pause, die ich im letzten halben Jahr gemacht habe. Immer ständig sofort alles unter Druck in die Welt hinaus zu posaunen ist nicht immer von Vorteil. Manchmal muss man abwarten, die Dinge geschene lassen, sie reifen lassen, mit Ideen schwanger gehen, bis sie Spruchreif sind. Oder bis sie an einem Punkt sind, an dem sie mit anderen oder der Öffentlichkeit selbst weiter wachsen können.


Was ich in diesem Jahr geplant habe:


Wie genau jeder einzelne Punkt dazu aussieht, kann ich noch nicht sagen. Ich bemühe mich weniger zu planen und mehr zu spüren. Das ist so untypisch für die Online-Welt, in der man gerne mal vergessen wird, wenn man nicht regelmäßig etwas postet. Aber das ist mir egal. Ich brauche meinen eigenen Rythmus und will die Kreativität fließen lassen, so wie sie komnmt.

Ich bin nicht hier um ein Influencer zu sein, sondern um Gedanken und Ideen in die Welt zu geben, um DICH zu begeistern, zum Nachdenken anzuregen, DICH anzustiften Deinen eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Erica Feldmann: Mein magisches Heim

Dieses wundervolle Buch über Einrichtung und die Harmonie eines Zuhauses, habe ich mit Freude gelesen. Und das nicht nur, weil die Autorin, Erica Feldmann, eine tolle Art hat zu erzählen, sondern weil sie gleichzeitig ein sehr umfangreiches Einsteigerbuch für Hexen und den Umgang mit Magie damit veröffentlichte.

Der Titel sagt es zwar schon, aber ich dachte wirklich, dass es sich eher um die „Magie des Einrichtens“ handelt (oder etwas in der Art). Ich erwartete ein Buch, dass mir sagt, wie ich meine Wohnung auf magische Art harmonisch einrichten kann, evtl. mit Dingen, die mehr Licht in dunkle Räume bringen, oder bestimmte Materialien, die alles wohnlicher gestalten.

Stattdessen habe ich zusätzlich ein kompaktes Nachschlagewerk einer Hexe erhalten, die sich viel damit beschäftigt hat Spiritualität in die eigenen vier Wände zu bekommen, ohne dabei unauthentisch zu sein. Sie gibt Anleitungen für einfache, aber wirkungsvolle Reinigungszauber, wundervolle Schutzmaßnahmen und weitere kleine Zauber für Harmonie, Behaglichkeit und Balance.

Erica Feldmanns holistische Betrachtungen schließen Kristallmagie, Mondmagie und Manifestationen mit ein. Sie informiert über Räucherwerk, Astrologie, Heilsteine, Tarot und Planzen und gibt zahlreiche DIY-Rezepte mit.

Wirklich charmant finde ich ihre persönliche Geschichte und wie es dazu kam, dass sie in Salem (New England) einen eigenen Laden eröffnen musste und ihn seitdem mit magischen Gegenständen und Ratschlägen füllt. HausWitch ist eine moderne und offene Anlaufstelle für Hexen aus der ganzen Welt.

Das Buch dazu ist eine faszinierende und bereichernde Möglichkeit den Fokus von sich selbst weg zum direkten Umfeld zu führen. Sich selbst ein gemütliches Heim schaffen ist eine wundervolle Art der Selbstliebe. Dieses Heim für alle Mitbewohner sicher und heilend zu gestalten, dass will Erica Feldmann für alle. Ob Hexe oder nicht.

der quâtspreche

Dieses wundervolle Buch über Einrichtung und die Harmonie eines Zuhauses, habe ich mit Freude gelesen. Und das nicht nur, weil die Autorin, Erica Feldmann, eine tolle Art hat zu erzählen, sondern weil sie gleichzeitig ein sehr umfangreiches Einsteigerbuch für Hexen und den Umgang mit Magie damit veröffentlichte.


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Wer bin ich?

Ich habe mich jetzt hier einige Monate nicht gemeldet und wenn, dann ’nur‘ durch eine Podcastfolge. Vor knapp zwei Jahren bin ich mit vollem Elan in das Projekt Anam Rua eingestiegen, denn ich wollte unbedingt der Welt mitteilen, wie ich mit meinem spirituellen, magischen Alltag umgehe.

Seitdem ist sehr viel passiert. So viel, wie sich eigentlich kaum messen lässt und schon gar nicht richtig erzählen. Die Wunder, die ich früher manchmal erlebte und sofort mit der Welt teilte, erscheinen mir nun jeden Tag und werden vermutlich langsam zur Gewohnheit. Der Mensch ist seltsam.

Ich hatte vor zwei Jahren frisch mein Geschichtsstudium beendet und begab mich in eine Findungsphase. Ich bildete mich weiter, suchte Jobs, hatte viele Gespräche und noch mehr Absagen. Ich bin Online-Redakteurin und mittlerweile auch Event-Managerin. Doch was bedeuten diese ganzen Berufsbezeichnungen? Bin ich das wirklich? Denn Erfahrungen habe ich kaum bis gar nicht gesammelt, hatte keine Zeit dafür oder keine Muße.

Wer bin ich?

Seit einiger Zeit lebe ich nun am Rande der Gesellschaft und versuche mit strampelnden Beinen darin einen Platz zu finden, mich irgendwie in die Mitte zu kämpfen. Ich hatte so viele Ehrenämter, dass ich fast daran erstickt bin. Doch was bleibt mir anderes übrig? Natürlich weiter strampeln, die Welt bleibt nicht stehen.

Wer bin ich?

Je mehr ich von den Wundern dieser Welt mitbekomme, desto öfter sehe ich auch die Zerstörung. Und ich fühle mich machtlos.
Friday for Future.
Poteste gegen die Art der momentanen Regierung.
Proteste gegen die Zerstörung der Natur.
Hambacher Forst.
Rassismus.
Sexismus.
Diskriminierung
Respektlosigkeit.

Ich würde gerne helfen, aber das alles sind so riesige Berge, wie kann ich denken, dass ich mit meinen kleinen Bemühungen etwas erreichen kann?

Und dann sind da diese jungen Menschen, die jeden Freitag auf die Straße gehen und für ihre Überzeugungen einstehen. Mit vollem Herzen. Egal wie groß der Berg ist. Doch wie schaffen die es? Sobald ich meinen Mut zusammenkratzen will, muss ich mein Herz öffnen. Denn ohne die Unterstützung meines Herzens, sind meine Überzeugungen nur Schall und Rauch. Ab dem Zeitpunkt kann ich nur noch weinen und spüre diese unglaubliche Last auf meinen Schultern, die mich erdrücken will.

Ich bin ein Mensch und ich habe zu der aktuellen Situation auf der Welt beigetragen. Weil ich mein Konsumverhalten nicht abstellen kann. Weil ich es liebe meinen Kaffee mit glutenfreier Hafermilch zu trinken. Weil ich es liebe einen gefüllten Kühlschrank zu haben, auswählen zu können, was ich wann esse. Weil ich es liebe mich in schöne Kleidung zu stecken.

Ich bin eben eine Frau aus einer privilegierten, weißen Gesellschaft und offenbar auch darin gefangen. Dumm und gedankenlos. Man(n) darf mich beleidigen, herumschubsen und über meinen Kopf hinweg entscheiden. Und wenn ich mich dagegen wehre, stehe ich alleine da. Ich habe mich ja schließlich alleine in diese Situation gebracht.

Und wenn ich mich erstmal ignoriere und versuche Mutter Erde etwas zurück zu geben, stehe ich vor diesen unbezwingbaren Bergen, die aus Hass und Gleichgültigkeit gebaut sind.

Wer bin ich?

Vielleichte sollte mich diese Frage nicht weiter beschäftigen. Im Grunde ist es egal „wer“ ich bin, denn ich werde immer eine privilegierte, weiße Frau sein. Zählt denn dann noch Persönlichkeit?

Vielleicht ist es besser zu fragen „warum“ ich bin?

Vielleicht ist es besser zu fragen „was ich tun kann“?

Vielleicht ist es besser zu fragen „wie ich etwas ändern kann“?

Oder ich höre auf zu strampeln, weil nichts weiter in meinem Leben von Bedeutung ist.

Und dann fallen mir wieder diese jungen Menschen ein, die für die Natur und Mutter Erde kämpfen. Mir fallen die ganzen starken Frauen ein, die sich für ihre Rechte einsetzen. Mir fallen so viele Menschen ein, die für eine bessere Welt, eine bessere Zukunft alles tun würden. Sie gehen dafür ins Gefängnis, lassen sich bespucken und schlagen und stehen wieder auf. Denn sie sind überzeugt für die richtige Sache zu leben, zu stehen, zu lieben, zu singen, zu bauen, zu tanzen, zu malen, zu kämpfen.

Sie ertragen mehr Leid und vielleicht lindern sie so das Leid von Mutter Erde. Sie wandeln die negative Energie in Liebe um. Sie dienen als Filter. Doch Filter sind irgendwann verstopft von dem Dreck, der durch sie hindurch geht. Vielleicht hilft es den Filtern sich sauber zu halten, wenn sie regelmäßig ihre Herzkraft auffüllen und sich reinigen. Vielleicht geschieht dies durch Schwitzhütten, Heilkreise oder Meditationen. Vielleicht ist es einfach der Lieblingskaffee, der einen glücklichen Moment im Alltag kreiert.

Das großartige Ritual zur Sommersonnenwende in Berlin dieses Jahr war absolut magisch. Es war zaghaft und fühlte sich frisch und neu an, da viele pagane Wege zusammen gekommen sind um etwas Neues zu erschaffen. Nach meinem Gefühl haben wir es auch getan, etwas neues Gebaut. Etwas neues in die Welt gegeben. Auf der Grundlage von Vertrauen und Tolleranz, mit Mut und Liebe.

Niemand hat gesagt, dass die Heilung der Erde eine leichte Sache ist. Nicht für sie und nicht für die Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass es an der Zeit ist dem Kapitalismus und Konsum nicht mehr so viel Macht einzuräumen. Ich persönlich habe keine Komplettlösung für eine bessere Welt, aber ich weigere mich den Kopf einzuziehen und mich darauf auszuruhen, dass ich, als priviligierte, weiße Frau, kaum eine andere Möglichkeit habe, als Fehler zu machen. Ich existiere und dafür wird es einen Grund geben. Und wenn ich zwischendurch meinen Filter mit leckerem Essen reinigen muss, dann ist das so.

Es ist mein Leben und ich kann es mir in meinem Körper und meiner Umwelt schön machen. Voller Liebe und Respekt für die Welt, die Natur, die Tiere und die Menschen, die darauf leben.

Lebt voller Kreativität und Liebe.
Eure Lisa

Podcast Folge 10 – Der Berliner Sommer 2019

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

In der neuen Folge berichte ich ein wenig über meine kürzlich unternommene Hochzeitsreise nach Großbritannien. Dort war es wundervoll und ich werde sicherlich noch das eine oder andere Bild verwenden. Auf dem Instagramaccount habe ich immer mal zwischendurch einige Bilder gepostet.

Und sobald ich in Berlin war, gingen die Vorbereitungen für die Events, die diesen Sommer in Berlin stattfinden, weiter. Unerbittlich. Aber so ist die Zeit. Viel Spaß beim Hören.

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Podcast Folge 9 – Ich und meine verschiedenen Kulturen

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich dazu gekommen einen Podcast aufzunehmen. Das wird jetzt hoffentlich wieder regelmäßig passieren, denn ich bin nun ausgebildete Eventmanagerin! Yay 😀

Und doch habe ich in den letzten fünf Monaten eher gelernt, was mich persönlich wirklich erfüllt und wo meine Zukunft liegt. Ich gebe nur einen Hinweis: Es wird nicht die Event-Branche werden. Aber dazu zu gegebenem Anlass mehr.

Hier präsentiere ich Euch meine neue Folge, die sich vor allem um das Thema Kulturen und deren Einflüsse auf mich dreht.

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Podcast Folge 8 – Hildegard von Bingen Vortrag

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

Hier bei Anam Rua hatte ich vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass ich einen Vortrag über Hildegard von Bingen halten werde. Dies geschah am 5. März 2019 in Berlin und ich habe daran gedacht ihn aufzunehmen! In der 8. Folge meines Podcast könnt ihr die Aufnahme dazu hören.

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Wie sich ein Potential entfalten kann – Ein Stück meines Weges

Irland spirituelle Landschaft Druids View
Druid’s View, Irland, Ring of Kerry. Quelle: Privat

Ich habe jetzt schon eine Weile keinen Beitrag verfasst und das hatte leider seine Gründe. Da ich jetzt wieder auf einem aufsteigenden Ast bin und mein Leben etwas sortiert habe (oder gerade dabei bin), wollte ich berichten, was so bei mir los ist.

Ich glaube ich sollte am Anfang beginnen, denn ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass ich ihn gefunden habe. Dieser Anfang ist für mich eine so persönliche Sache gewesen, dass es mir schwer fällt darüber zu berichten, weswegen ich es bisher nicht getan habe. Es war auch nicht ganz einfach einen Anfangspunkt zu finden, denn alles wird von allem beeinflusst. Aber es gab in letzter Zeit Ereignisse, die den Anschein erwecken einen Zusammenhang zu haben.

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Mein erster Vortrag: Hildegard von Bingen

Eigentlich war es eine Entscheidung von Sekunden. Letzte Woche Dienstag saß ich in Phoebes Hexenstube und unterhielt mich mit Freunden. Wir schwammen von einem Thema zum nächsten und ich nahm mir nebenbei etwas Zeit, um mir Orakelkarten zu legen.

Ich mischte verschiedene Decks, um sie zu einem Bild zusammen zu legen und war überrascht auf einmal die Götter Karte Danu in der Hand zu halten. Meine mich begleitenden Göttinnen sind seit meiner Jugend meistens Arthemis und Diana und ich horchte sofort auf, als auf einmal diese große Göttin zu mir kam.

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