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Wer bin ich?

Ich habe mich jetzt hier einige Monate nicht gemeldet und wenn, dann ’nur‘ durch eine Podcastfolge. Vor knapp zwei Jahren bin ich mit vollem Elan in das Projekt Anam Rua eingestiegen, denn ich wollte unbedingt der Welt mitteilen, wie ich mit meinem spirituellen, magischen Alltag umgehe.

Seitdem ist sehr viel passiert. So viel, wie sich eigentlich kaum messen lässt und schon gar nicht richtig erzählen. Die Wunder, die ich früher manchmal erlebte und sofort mit der Welt teilte, erscheinen mir nun jeden Tag und werden vermutlich langsam zur Gewohnheit. Der Mensch ist seltsam.

Ich hatte vor zwei Jahren frisch mein Geschichtsstudium beendet und begab mich in eine Findungsphase. Ich bildete mich weiter, suchte Jobs, hatte viele Gespräche und noch mehr Absagen. Ich bin Online-Redakteurin und mittlerweile auch Event-Managerin. Doch was bedeuten diese ganzen Berufsbezeichnungen? Bin ich das wirklich? Denn Erfahrungen habe ich kaum bis gar nicht gesammelt, hatte keine Zeit dafür oder keine Muße.

Wer bin ich?

Seit einiger Zeit lebe ich nun am Rande der Gesellschaft und versuche mit strampelnden Beinen darin einen Platz zu finden, mich irgendwie in die Mitte zu kämpfen. Ich hatte so viele Ehrenämter, dass ich fast daran erstickt bin. Doch was bleibt mir anderes übrig? Natürlich weiter strampeln, die Welt bleibt nicht stehen.

Wer bin ich?

Je mehr ich von den Wundern dieser Welt mitbekomme, desto öfter sehe ich auch die Zerstörung. Und ich fühle mich machtlos.
Friday for Future.
Poteste gegen die Art der momentanen Regierung.
Proteste gegen die Zerstörung der Natur.
Hambacher Forst.
Rassismus.
Sexismus.
Diskriminierung
Respektlosigkeit.

Ich würde gerne helfen, aber das alles sind so riesige Berge, wie kann ich denken, dass ich mit meinen kleinen Bemühungen etwas erreichen kann?

Und dann sind da diese jungen Menschen, die jeden Freitag auf die Straße gehen und für ihre Überzeugungen einstehen. Mit vollem Herzen. Egal wie groß der Berg ist. Doch wie schaffen die es? Sobald ich meinen Mut zusammenkratzen will, muss ich mein Herz öffnen. Denn ohne die Unterstützung meines Herzens, sind meine Überzeugungen nur Schall und Rauch. Ab dem Zeitpunkt kann ich nur noch weinen und spüre diese unglaubliche Last auf meinen Schultern, die mich erdrücken will.

Ich bin ein Mensch und ich habe zu der aktuellen Situation auf der Welt beigetragen. Weil ich mein Konsumverhalten nicht abstellen kann. Weil ich es liebe meinen Kaffee mit glutenfreier Hafermilch zu trinken. Weil ich es liebe einen gefüllten Kühlschrank zu haben, auswählen zu können, was ich wann esse. Weil ich es liebe mich in schöne Kleidung zu stecken.

Ich bin eben eine Frau aus einer privilegierten, weißen Gesellschaft und offenbar auch darin gefangen. Dumm und gedankenlos. Man(n) darf mich beleidigen, herumschubsen und über meinen Kopf hinweg entscheiden. Und wenn ich mich dagegen wehre, stehe ich alleine da. Ich habe mich ja schließlich alleine in diese Situation gebracht.

Und wenn ich mich erstmal ignoriere und versuche Mutter Erde etwas zurück zu geben, stehe ich vor diesen unbezwingbaren Bergen, die aus Hass und Gleichgültigkeit gebaut sind.

Wer bin ich?

Vielleichte sollte mich diese Frage nicht weiter beschäftigen. Im Grunde ist es egal „wer“ ich bin, denn ich werde immer eine privilegierte, weiße Frau sein. Zählt denn dann noch Persönlichkeit?

Vielleicht ist es besser zu fragen „warum“ ich bin?

Vielleicht ist es besser zu fragen „was ich tun kann“?

Vielleicht ist es besser zu fragen „wie ich etwas ändern kann“?

Oder ich höre auf zu strampeln, weil nichts weiter in meinem Leben von Bedeutung ist.

Und dann fallen mir wieder diese jungen Menschen ein, die für die Natur und Mutter Erde kämpfen. Mir fallen die ganzen starken Frauen ein, die sich für ihre Rechte einsetzen. Mir fallen so viele Menschen ein, die für eine bessere Welt, eine bessere Zukunft alles tun würden. Sie gehen dafür ins Gefängnis, lassen sich bespucken und schlagen und stehen wieder auf. Denn sie sind überzeugt für die richtige Sache zu leben, zu stehen, zu lieben, zu singen, zu bauen, zu tanzen, zu malen, zu kämpfen.

Sie ertragen mehr Leid und vielleicht lindern sie so das Leid von Mutter Erde. Sie wandeln die negative Energie in Liebe um. Sie dienen als Filter. Doch Filter sind irgendwann verstopft von dem Dreck, der durch sie hindurch geht. Vielleicht hilft es den Filtern sich sauber zu halten, wenn sie regelmäßig ihre Herzkraft auffüllen und sich reinigen. Vielleicht geschieht dies durch Schwitzhütten, Heilkreise oder Meditationen. Vielleicht ist es einfach der Lieblingskaffee, der einen glücklichen Moment im Alltag kreiert.

Das großartige Ritual zur Sommersonnenwende in Berlin dieses Jahr war absolut magisch. Es war zaghaft und fühlte sich frisch und neu an, da viele pagane Wege zusammen gekommen sind um etwas Neues zu erschaffen. Nach meinem Gefühl haben wir es auch getan, etwas neues Gebaut. Etwas neues in die Welt gegeben. Auf der Grundlage von Vertrauen und Tolleranz, mit Mut und Liebe.

Niemand hat gesagt, dass die Heilung der Erde eine leichte Sache ist. Nicht für sie und nicht für die Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass es an der Zeit ist dem Kapitalismus und Konsum nicht mehr so viel Macht einzuräumen. Ich persönlich habe keine Komplettlösung für eine bessere Welt, aber ich weigere mich den Kopf einzuziehen und mich darauf auszuruhen, dass ich, als priviligierte, weiße Frau, kaum eine andere Möglichkeit habe, als Fehler zu machen. Ich existiere und dafür wird es einen Grund geben. Und wenn ich zwischendurch meinen Filter mit leckerem Essen reinigen muss, dann ist das so.

Es ist mein Leben und ich kann es mir in meinem Körper und meiner Umwelt schön machen. Voller Liebe und Respekt für die Welt, die Natur, die Tiere und die Menschen, die darauf leben.

Lebt voller Kreativität und Liebe.
Eure Lisa

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Podcast Folge 10 – Der Berliner Sommer 2019

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

In der neuen Folge berichte ich ein wenig über meine kürzlich unternommene Hochzeitsreise nach Großbritannien. Dort war es wundervoll und ich werde sicherlich noch das eine oder andere Bild verwenden. Auf dem Instagramaccount habe ich immer mal zwischendurch einige Bilder gepostet.

Und sobald ich in Berlin war, gingen die Vorbereitungen für die Events, die diesen Sommer in Berlin stattfinden, weiter. Unerbittlich. Aber so ist die Zeit. Viel Spaß beim Hören.

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Podcast Folge 9 – Ich und meine verschiedenen Kulturen

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich dazu gekommen einen Podcast aufzunehmen. Das wird jetzt hoffentlich wieder regelmäßig passieren, denn ich bin nun ausgebildete Eventmanagerin! Yay 😀

Und doch habe ich in den letzten fünf Monaten eher gelernt, was mich persönlich wirklich erfüllt und wo meine Zukunft liegt. Ich gebe nur einen Hinweis: Es wird nicht die Event-Branche werden. Aber dazu zu gegebenem Anlass mehr.

Hier präsentiere ich Euch meine neue Folge, die sich vor allem um das Thema Kulturen und deren Einflüsse auf mich dreht.

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Podcast Folge 8 – Hildegard von Bingen Vortrag

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

Hier bei Anam Rua hatte ich vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass ich einen Vortrag über Hildegard von Bingen halten werde. Dies geschah am 5. März 2019 in Berlin und ich habe daran gedacht ihn aufzunehmen! In der 8. Folge meines Podcast könnt ihr die Aufnahme dazu hören.

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Wie sich ein Potential entfalten kann – Ein Stück meines Weges

Irland spirituelle Landschaft Druids View
Druid’s View, Irland, Ring of Kerry. Quelle: Privat

Ich habe jetzt schon eine Weile keinen Beitrag verfasst und das hatte leider seine Gründe. Da ich jetzt wieder auf einem aufsteigenden Ast bin und mein Leben etwas sortiert habe (oder gerade dabei bin), wollte ich berichten, was so bei mir los ist.

Ich glaube ich sollte am Anfang beginnen, denn ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass ich ihn gefunden habe. Dieser Anfang ist für mich eine so persönliche Sache gewesen, dass es mir schwer fällt darüber zu berichten, weswegen ich es bisher nicht getan habe. Es war auch nicht ganz einfach einen Anfangspunkt zu finden, denn alles wird von allem beeinflusst. Aber es gab in letzter Zeit Ereignisse, die den Anschein erwecken einen Zusammenhang zu haben.

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Mein erster Vortrag: Hildegard von Bingen

Eigentlich war es eine Entscheidung von Sekunden. Letzte Woche Dienstag saß ich in Phoebes Hexenstube und unterhielt mich mit Freunden. Wir schwammen von einem Thema zum nächsten und ich nahm mir nebenbei etwas Zeit, um mir Orakelkarten zu legen.

Ich mischte verschiedene Decks, um sie zu einem Bild zusammen zu legen und war überrascht auf einmal die Götter Karte Danu in der Hand zu halten. Meine mich begleitenden Göttinnen sind seit meiner Jugend meistens Arthemis und Diana und ich horchte sofort auf, als auf einmal diese große Göttin zu mir kam.

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Podcast Folge 7 – Die Raunächte und die Schwitzhütte

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

In der aktuellen Folge geht es um die Raunächte 2018/2019 und wie ich sie dieses Jahr wahrgenommen habe. Außerdem erzähle ich Euch von meiner ersten Schwitzhütte, die ich letztes Jahr noch erleben durfte.

Eine für mich spannende Folge und für Euch hoffentlich nicht zu chaotisch.

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Als ich mein Inneres Selbst kennenlernte

Ich wünsche Euch allen da draußen ein wundervolles und energetisches Jahr 2019!

Ich habe das erste Mal die Raunächte aktiv erlebt und muss sagen, dass es eine lebensverändernde Erfahrung war. Jedenfalls für mich. Ich habe jeden Tag Tarotkarten gelegt, war bei einer Schwitzhütte und habe mich fast ausschließlich um mich gekümmert. Mittlerweile gibt es ein Leben ‚vor der Schwitzhütte‘ und ’nach der Schwitzhütte‘. Darüber berichte ich in der Podcast Folge 7.

Jetzt möchte ich Euch gerne davon erzählen, wie ich mein Inneres Selbst kennenlernte.

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Podcast Folge 6 – Das Jahr 2018

Anam Rua - Über den magischen und spirituellen Alltag - Podcast

Das Jahr neigt sicht dem Ende zu und ich hatte das Bedürfnis Euch an einer Rückschau teilhaben zu lassen. Viele von Euch haben mich das Jahr über begleitet und waren bei vielen Dingen live dabei. Und für alle anderen habe ich einen Podcast aufgenommen.

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