Warum es schwierig, aber notwendig ist sich selbst die Karten zu legen

Bildquelle: Stregato’s Blog

Die Kunst des Kartenlegens ist schon Jahrhunderte alt und hält die verschiedensten Menschen immer wieder in ihrem Bann. Doch es selbst zu erlernen ist schwierig und mit viel Übung verbunden. Was ich immer wieder las und gesagt bekam als ich damit begann, war der Hinweis, dass es wirklich schwierig ist für sich selbst die Karten zu legen. „Wieso denn?“, fragte ich mich. „Ich muss nur ehrlich zu mir selbst sein und so objektiv wie möglich die Karten interpretieren.“ Und genau dort liegt der Knackpunkt.

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Wie es möglich ist sein persönliches Tarot-Deck zu finden

 

Bildquelle: The Wild Unknown BLOG. Quelle

Diese Woche habe ich ein unglaubliches Tarot Deck gekauft. Das Orakeldeck von Kim Krans, The Wild Unknown, ist in Amerika ein Bestseller dank der Werbung durch die New York Times. Sobald man bei Instagram, wo man seit kurzer Zeit auch nach #-Hashtags sortieren kann, nach diesem Deck sucht, bekommt man über 55.000 Bilder. Nachdem ich über diverse Seiten im Internet die Karten genau angesehen hatte, musste ich es ebenfalls haben. Denn es ist die perfekte Mischung zwischen düsterer Kunst und bildhafter, sanfter Sprache.

 

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Imbolc und einige andere Aufwecker

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Ein wundervolles Imbolc wünsche ich allen. In diesem Jahr ist das Lichtfest, finde ich, viel wichtiger als in den vorherigen Jahren. Nicht nur meine persönliche Geschichte ist gerade spannend, auch der wundervolle zweite Vollmond im Januar ist etwas ganz besonderes. In Berlin hatten wir letzte Nacht nicht ganz so viel Glück, denn wir konnten diesen glanzvollen Blutmond kaum sehen. Jedoch habe ich die vorherige Nacht einen langen, inspirierenden Spaziergang gehabt und da strahlte der Mond auch schon wie verrückt. Er hing dort am Himmel wie in einem Gemälde und ich musste ihn anstarren und ihm entgegen laufen; ich war wie hypnotisiert.

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Ritual Workshop mit Matthew Mc Cabe vom OBOD

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Der großartige Matthew Mc Cabe vom OBOD in England war vom 20. bis 21. Januar in Berlin und gab einen Workshop, bei dem ich dabei sein durfte. Ich war bisher kein Mitglied im OBOD (Order of Bards, Ovates and Druids), bin aber schon seit einer Weile sehr interessiert. Wer meinen Instagram-Account verfolgt hat schon die ein oder andere Lektüre über das Thema auf den Bildern gefunden. Dabei bemerkte ich, dass ich schon immer nach den druidischen Werten lebte. Ganz von alleine. Und bisher auch ganz alleine.

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An sich arbeiten. Der Färbewaid

Vor einigen Wochen hat Bianca, von Phoebes Hexenstube, einige Karten aus keltischen Kartendecks für mich gelegt. Seitdem versuche ich die Aufgaben und Hinweise der Karten zu erforschen oder umzusetzen. Auch wenn ich schon einiges geschafft habe, liegt noch ein langer Weg vor mir. Jedoch habe ich gemerkt, dass jeder Karte seine eigene Zeit hat.

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Der Anfang ist gemacht

Da ich ja nun beschlossen hatte zu meinem Glauben zu stehen und mich nicht mehr zu verstecken, habe ich begonnen Freunden und Bekannten offen zu sagen, dass sich bei mir in Zukunft ein bisschen was ändern wird. Naja, für meine Freunde wird sich nicht viel ändern, es sind ja eher Dinge in meiner persönlichen, täglichen Routine die ich umstellen will.

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Inspiriert durch Philip Carr-Gomm

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Seit einer Woche lese ich „Weisheit der Natur. Altes Wissen der Druiden für unsere Zeit“ von Philip Carr-Gomm und ich bin von Anfang an erstaunt darüber, wie erleuchtend diese Lektüre für mich ist. Und das sage ich als skeptische Geschichtswissenschaftlerin, die Quellenkritik bis zum bitteren Ende beherrscht. Aber Philip erklärt das Druidentum und nebenbei auch Wicca (was wirklich sehr ähnliche Grundzüge hat) auf eine sehr desillusionierte Art und Weise.

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Erwachen

Die letzten Wochen waren für mich sehr aufregend, da ich schon seit längerem mit mir kämpfe und spüre, dass es endlich für mich an der Zeit ist offener über mein spirituelles Empfinden zu reden. Gestern sprach ich mit meinem Mann, der mich ohne Einschränkung unterstützt und mir Mut macht. Jedoch war selbst dieses Gespräch nicht wirklich einfach, denn er musste jedes Wort erraten. Meine Lippen waren versiegelt.

Ich fühlte mich an Arielle erinnert, die mit aller Macht versuchte sich Eric zu erklären, jedoch kein Ton heraus brachte. So ähnlich war unsere Unterhaltung gestern. Ein schon fast körperlicher Schmerz hielt mich davon ab die Worte laut auszusprechen, nämlich, dass ich eine Hexe bin – oder mich gerne so bezeichne.

Warum? Warum nicht?! Aber ehrlich: Ich bin durch mein Geschichtsstudium innerlich stumpf und leer geworden. Ich habe das Gefühl nicht ich selbst zu sein. Trotz der Liebe zur Geschichte, zum Wissen und Büchern tat mir die Umgebung und die Gesellschaft oft nicht gut. Der Druck schien zu groß und wohl auch etwas zu beständig. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal Urlaub gemacht habe. Also so richtig Urlaub, mit woanders hin fahren und Nichtstun.

So richtig in den Alltag eingebunden habe ich rituelle Vorgänge, magische Handwerke oder etwas in der Art noch nicht. Jedoch bin ich persönlich immer wieder an dem Punkt, an dem mir die verschiedensten spirituellen Strömungen ins Gesicht schreien. Irgendwann kann man dies nicht mehr ignorieren und ich werde es zukünftig auch nicht mehr tun.

Deswegen will ich der Welt sagen, dass ich den Weckruf gehört habe, nicht mehr den Wecker auf ‚Snooze‘ stelle, sondern aufstehe und endlich mein Leben in vollen Zügen lebe. Ohne Einschränkungen und genau so, wie ich bin. Ich habe erkannt, dass ich nur so , finden und der Welt Liebe zurückgeben kann.