Über Pausen und wie ich zu mir selbst fand

Manchmal ist es gar nicht so einfach die richtigen Worte zu finden. Und schon gar nicht, wenn sich grundlegende Dinge ändern. Aber was man ruft, das kommt und ich habe im letzten Jahr laut nach genau dieser Transformation gerufen und sie hat mich einmal durchgewaschen und ausgespuckt. So langsam begreife ich, was sich wirklich getan hat.

Seit Juli bin ich schwanger. Und das nicht nur mit Ideen, sondern mit einem Mädchen. Das ändert von Grund auf schon mal so einiges. Aber ich habe das Gefühl, mich nicht zurück ziehen zu müssen, sondern genau jetzt noch mehr in die Welt hinaus zu gehen. Doch ich hatte mich dazu entschlossen abzuwarten, die Dinge ihren Lauf nehmen zu lassen und zu gucken, was eigentlich passiert.

Die Rauhnächte kamen und gingen und ich habe wirklich klare Aussagen erhalten. „Gehe mit dem Zyklus“, war die Botschaft. „Verstecke dich nicht mehr, JETZT ist deine Zeit.“ Wer auf Instagram aktiv war, konnte zum Jahreswechsel meine tägliche Kartenziehung mitverfolgen und die wundervollen Bilder und Nachrichten der Spirits/Götter erkennen. Mit der Begleitung von Julias Spiritual Living konnte ich außerdem viele Sorgen und Ängste hinter mir lassen und kann nun voller Zuversicht in die Zukunft blicken.

Ich zu Weihnachten.

Es fühlt sich an, als wäre ein schweres Gebirge von meinen Schultern genommen worden. Es tut so gut mich mehr um mich zu kümmern, denn das habe ich wirklich lange vernachlässigt. Dank meiner Tochter, die schon in mir einen wirklich starken Willen hat, habe ich mir (nicht ganz freiwillig) die Zeit für mich genommen, habe entschlackt, entgiftet, digital-detoxing gemacht und alles was dazu gehört.

Und dann konnte ich endlich klarer sehen. Und es drang mir durch Mark und Bein. Meine Transformation ist fast beendet. Es steht zwar immer eine nächste an, aber die jetzige fühlt sich essenzieller an, wichtiger, größer. Und dazu gehörte die Pause, die ich im letzten halben Jahr gemacht habe. Immer ständig sofort alles unter Druck in die Welt hinaus zu posaunen ist nicht immer von Vorteil. Manchmal muss man abwarten, die Dinge geschene lassen, sie reifen lassen, mit Ideen schwanger gehen, bis sie Spruchreif sind. Oder bis sie an einem Punkt sind, an dem sie mit anderen oder der Öffentlichkeit selbst weiter wachsen können.


Was ich in diesem Jahr geplant habe:


Wie genau jeder einzelne Punkt dazu aussieht, kann ich noch nicht sagen. Ich bemühe mich weniger zu planen und mehr zu spüren. Das ist so untypisch für die Online-Welt, in der man gerne mal vergessen wird, wenn man nicht regelmäßig etwas postet. Aber das ist mir egal. Ich brauche meinen eigenen Rythmus und will die Kreativität fließen lassen, so wie sie komnmt.

Ich bin nicht hier um ein Influencer zu sein, sondern um Gedanken und Ideen in die Welt zu geben, um DICH zu begeistern, zum Nachdenken anzuregen, DICH anzustiften Deinen eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Grenzen, Heimat, Sprache

Manche Orte sind besonders. Manche Menschen machen manche Orte besonders.

Oderberg

Wo man frei atmen kann, wo man hinter den Horizont schauen kann, wo man das spüren kann, was man nirgendwo spürt. Wo man über die Grenze schaut und feststellt – wir sind uns so nah!

Lebenstanzkreis, Oderberg, 2019

Wir sind Nachbarn und doch sind wir uns so fern und wissen so wenig von einander. Meine Sprache ist deine Sprache und meine Heimat ist die deine.

Ich nenne es “ das Hexenhäuschen“, Oderberg.

Wir sind glücklich, woanders leben zu können, als dort, wo wir geboren sind. Neue Liebe, neue Freunde. Und doch weinen wir, wenn wir das Lied in unserer Sprache singen, alte Gedichte aus unserer Kindheit lesen und uns erinnern, wo genau wir in der Klasse unserer alten Schule gesessen haben und dieses Gedicht lernten.

Wasseraltar, Oderberg

„Heimat ist dort, wo deinem Hintern warm ist“, sagt der Protagonist eines russischen Films aus den 90ern.
Manche sagen: „Heimat ist dort, wo du aufgehört hast, wegzulaufen“.
In jeder seinen Sendungen „Männerhaushalt“ stellt Torsten Sträter seinen Gästen immer wieder dieselbe Frage: „Was ist für dich Heimat?“. Einige antworten: „Heimat ist die Sprache“.

Musik im Metall

Du kannst aus deinem Dorf fliehen, aber das Dorf bleibt für immer in dir drin.
Manche Grenzen sind da, um sie zu überwinden. Wir haben „rübergemacht“ und es ist gut so.

Feuerlaternen der Erde

Wir sind da, wo wir sein sollen. Ich wünschte ich könnte fliegen. Von oben sieht man die Grenzen nicht.
Wir sind so verschieden, aber trotzdem sind wir zusammen.

Oderberg, 2019. Die Grenze zwischen Deutschland und Polen.

Wer bin ich?

Ich habe mich jetzt hier einige Monate nicht gemeldet und wenn, dann ’nur‘ durch eine Podcastfolge. Vor knapp zwei Jahren bin ich mit vollem Elan in das Projekt Anam Rua eingestiegen, denn ich wollte unbedingt der Welt mitteilen, wie ich mit meinem spirituellen, magischen Alltag umgehe.

Seitdem ist sehr viel passiert. So viel, wie sich eigentlich kaum messen lässt und schon gar nicht richtig erzählen. Die Wunder, die ich früher manchmal erlebte und sofort mit der Welt teilte, erscheinen mir nun jeden Tag und werden vermutlich langsam zur Gewohnheit. Der Mensch ist seltsam.

Ich hatte vor zwei Jahren frisch mein Geschichtsstudium beendet und begab mich in eine Findungsphase. Ich bildete mich weiter, suchte Jobs, hatte viele Gespräche und noch mehr Absagen. Ich bin Online-Redakteurin und mittlerweile auch Event-Managerin. Doch was bedeuten diese ganzen Berufsbezeichnungen? Bin ich das wirklich? Denn Erfahrungen habe ich kaum bis gar nicht gesammelt, hatte keine Zeit dafür oder keine Muße.

Wer bin ich?

Seit einiger Zeit lebe ich nun am Rande der Gesellschaft und versuche mit strampelnden Beinen darin einen Platz zu finden, mich irgendwie in die Mitte zu kämpfen. Ich hatte so viele Ehrenämter, dass ich fast daran erstickt bin. Doch was bleibt mir anderes übrig? Natürlich weiter strampeln, die Welt bleibt nicht stehen.

Wer bin ich?

Je mehr ich von den Wundern dieser Welt mitbekomme, desto öfter sehe ich auch die Zerstörung. Und ich fühle mich machtlos.
Friday for Future.
Poteste gegen die Art der momentanen Regierung.
Proteste gegen die Zerstörung der Natur.
Hambacher Forst.
Rassismus.
Sexismus.
Diskriminierung
Respektlosigkeit.

Ich würde gerne helfen, aber das alles sind so riesige Berge, wie kann ich denken, dass ich mit meinen kleinen Bemühungen etwas erreichen kann?

Und dann sind da diese jungen Menschen, die jeden Freitag auf die Straße gehen und für ihre Überzeugungen einstehen. Mit vollem Herzen. Egal wie groß der Berg ist. Doch wie schaffen die es? Sobald ich meinen Mut zusammenkratzen will, muss ich mein Herz öffnen. Denn ohne die Unterstützung meines Herzens, sind meine Überzeugungen nur Schall und Rauch. Ab dem Zeitpunkt kann ich nur noch weinen und spüre diese unglaubliche Last auf meinen Schultern, die mich erdrücken will.

Ich bin ein Mensch und ich habe zu der aktuellen Situation auf der Welt beigetragen. Weil ich mein Konsumverhalten nicht abstellen kann. Weil ich es liebe meinen Kaffee mit glutenfreier Hafermilch zu trinken. Weil ich es liebe einen gefüllten Kühlschrank zu haben, auswählen zu können, was ich wann esse. Weil ich es liebe mich in schöne Kleidung zu stecken.

Ich bin eben eine Frau aus einer privilegierten, weißen Gesellschaft und offenbar auch darin gefangen. Dumm und gedankenlos. Man(n) darf mich beleidigen, herumschubsen und über meinen Kopf hinweg entscheiden. Und wenn ich mich dagegen wehre, stehe ich alleine da. Ich habe mich ja schließlich alleine in diese Situation gebracht.

Und wenn ich mich erstmal ignoriere und versuche Mutter Erde etwas zurück zu geben, stehe ich vor diesen unbezwingbaren Bergen, die aus Hass und Gleichgültigkeit gebaut sind.

Wer bin ich?

Vielleichte sollte mich diese Frage nicht weiter beschäftigen. Im Grunde ist es egal „wer“ ich bin, denn ich werde immer eine privilegierte, weiße Frau sein. Zählt denn dann noch Persönlichkeit?

Vielleicht ist es besser zu fragen „warum“ ich bin?

Vielleicht ist es besser zu fragen „was ich tun kann“?

Vielleicht ist es besser zu fragen „wie ich etwas ändern kann“?

Oder ich höre auf zu strampeln, weil nichts weiter in meinem Leben von Bedeutung ist.

Und dann fallen mir wieder diese jungen Menschen ein, die für die Natur und Mutter Erde kämpfen. Mir fallen die ganzen starken Frauen ein, die sich für ihre Rechte einsetzen. Mir fallen so viele Menschen ein, die für eine bessere Welt, eine bessere Zukunft alles tun würden. Sie gehen dafür ins Gefängnis, lassen sich bespucken und schlagen und stehen wieder auf. Denn sie sind überzeugt für die richtige Sache zu leben, zu stehen, zu lieben, zu singen, zu bauen, zu tanzen, zu malen, zu kämpfen.

Sie ertragen mehr Leid und vielleicht lindern sie so das Leid von Mutter Erde. Sie wandeln die negative Energie in Liebe um. Sie dienen als Filter. Doch Filter sind irgendwann verstopft von dem Dreck, der durch sie hindurch geht. Vielleicht hilft es den Filtern sich sauber zu halten, wenn sie regelmäßig ihre Herzkraft auffüllen und sich reinigen. Vielleicht geschieht dies durch Schwitzhütten, Heilkreise oder Meditationen. Vielleicht ist es einfach der Lieblingskaffee, der einen glücklichen Moment im Alltag kreiert.

Das großartige Ritual zur Sommersonnenwende in Berlin dieses Jahr war absolut magisch. Es war zaghaft und fühlte sich frisch und neu an, da viele pagane Wege zusammen gekommen sind um etwas Neues zu erschaffen. Nach meinem Gefühl haben wir es auch getan, etwas neues Gebaut. Etwas neues in die Welt gegeben. Auf der Grundlage von Vertrauen und Tolleranz, mit Mut und Liebe.

Niemand hat gesagt, dass die Heilung der Erde eine leichte Sache ist. Nicht für sie und nicht für die Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass es an der Zeit ist dem Kapitalismus und Konsum nicht mehr so viel Macht einzuräumen. Ich persönlich habe keine Komplettlösung für eine bessere Welt, aber ich weigere mich den Kopf einzuziehen und mich darauf auszuruhen, dass ich, als priviligierte, weiße Frau, kaum eine andere Möglichkeit habe, als Fehler zu machen. Ich existiere und dafür wird es einen Grund geben. Und wenn ich zwischendurch meinen Filter mit leckerem Essen reinigen muss, dann ist das so.

Es ist mein Leben und ich kann es mir in meinem Körper und meiner Umwelt schön machen. Voller Liebe und Respekt für die Welt, die Natur, die Tiere und die Menschen, die darauf leben.

Lebt voller Kreativität und Liebe.
Eure Lisa

7. Lange Nacht der Religionen 2018 – ein Erfahrungsbericht

Wie angekündigt war ich bei der Langen Nacht der Religionen in Berlin dabei. Und zwar nicht allein, sondern mit meiner Seedgroup Bärenwald vom (OBOD). Wir hatten einen kleinen aber feinen Informationsstand und haben ein Ritual durchgeführt. Das „Ritual der 7 Gaben des Druidentums“. Es war ein wirklich schönes Stück magische Arbeit und für mich auch ein ganz besonderer Moment.

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Warum ein Blogger manchmal eine Pause machen muss

Ihr Lieben,

ja ich habe eine Weile nicht geschrieben, aber ich hatte auch super viel zu tun, habe viel gelernt und bin nun einen Schritt weiter. Wohin? Das werdet Ihr noch früh genug erfahren. Manchmal ist es besser in Zeiten von Umbruch und vielen Gedanken abzuwarten, bis die Gedanken sich manifestieren, sich festsetzen und klar werden. Ich habe einige Überraschungen für Euch parat, aber jetzt gibt es erstmal den Rückblick.

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Inspiriert durch Philip Carr-Gomm

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Seit einer Woche lese ich „Weisheit der Natur. Altes Wissen der Druiden für unsere Zeit“ von Philip Carr-Gomm und ich bin von Anfang an erstaunt darüber, wie erleuchtend diese Lektüre für mich ist. Und das sage ich als skeptische Geschichtswissenschaftlerin, die Quellenkritik bis zum bitteren Ende beherrscht. Aber Philip erklärt das Druidentum und nebenbei auch Wicca (was wirklich sehr ähnliche Grundzüge hat) auf eine sehr desillusionierte Art und Weise.

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Hexe – der aktuelle Modetrend?

Vor kurzem habe ich bei Patheos Pagan auf Facebook eine kleine Debatte darüber gelesen, dass es offenbar momentan Mode ist, im Alltag als Hexe aufzutreten. Oder jedenfalls als so eine Hexe, die dank verschiedenster Medien als sexy gilt. (Edit: Hier der Beitrag von John Beckett zum Thema Asthetik)

Dazu habe ich mir einige Gedanken gemacht. Ja, es ist mir aufgefallen, dass es momentan eine Art Hype um den Modetrend gibt. In einigen Klamotten-Läden für junge Menschen können schwarze, bodenlange Samtröcke, T-Shirts mit Pentagrammen und Totenschädeln oder dem Ouija-Aufdruck gekauft werden. Es gibt allerhand verschiedenes mit dem Trendmotiv Witch oder Coven in allerhand Läden zu kaufen.

Ich habe noch nicht ganz entschieden, ob ich das gut finde oder nicht. Immerhin decke auch ich mich momentan mit diversem Merchendise ein. Dinge, die ich sonst nur selbst herstellen konnte, sind für kleines Geld plötzlich im Laden zu erhalten. Tolle Onlineshops wie Killstar liefern in die ganze Welt und auch ich bin dort Kunde. Wieso sollte ich den Hype nicht auch nutzen?

Befremdlich finde ich den Zustand, dass es Menschen gibt, die sich als Hexen oder Magier bezeichnen und gleichzeitig keine tieferen Gedanken oder Wissen zu dem Thema besitzen. Wieso sollte ich mich als etwas bezeichnen, von dem ich eigentlich gar nicht so genau weiß, was es bedeutet? Ist es chic geworden ein Außenseiter zu sein, gemieden und beschimpft zu werden? Doch glücklicherweise kommt es ja gar nicht mehr so weit. Filme und Serien mit magischen Inhalten sind an der Tagesordnung. Ob Good Witch (die Serie ist wirklich bezaubernd), Coven von American Horror Story, Harry Potter oder die unzähligen Fantasyromane – Hexerei und Zauberkraft wird nur noch selten als etwas schlimmes und negatives wahrgenommen. Bedrohlich von mir aus schon, gefährlich unbedingt auch, aber keineswegs ausschließlich der dunklen Seite überlassen. Und das ist was wirklich Tolles. Auch wenn immer noch der Hollywood-Filter auf allem liegt, die Tendenzen sind trotzdem nicht mehr nur negativ.

Wieso darf ich dann nicht die gleichen guten, sexy oder auch geheimnisvollen Attribute übernehmen, oder in dem aktuellen Witch-Glanz mitschwimmen, wenn ich kann? Und was mir ganz klar ist: Trend bleibt Trend. Bald ist der ganze Spuk auch wieder vorbei. Wenn nicht, umso besser. Feststeht auf jeden Fall, dass weiterhin die Sprüche gelten: „Kleider machen Neider“ oder auch „Der Schein trügt immer“. Eine äußerliche Hexe macht noch keinen paganen, spirituellen Geist und bringt auch keine tiefen Gedanken. Aber es ist ganz nett anzusehen……..

P. S.: Ich LIEBE die Sachen von Killstar, schaut dort auf jeden Fall mal vorbei.

Erwachen

Die letzten Wochen waren für mich sehr aufregend, da ich schon seit längerem mit mir kämpfe und spüre, dass es endlich für mich an der Zeit ist offener über mein spirituelles Empfinden zu reden. Gestern sprach ich mit meinem Mann, der mich ohne Einschränkung unterstützt und mir Mut macht. Jedoch war selbst dieses Gespräch nicht wirklich einfach, denn er musste jedes Wort erraten. Meine Lippen waren versiegelt.

Ich fühlte mich an Arielle erinnert, die mit aller Macht versuchte sich Eric zu erklären, jedoch kein Ton heraus brachte. So ähnlich war unsere Unterhaltung gestern. Ein schon fast körperlicher Schmerz hielt mich davon ab die Worte laut auszusprechen, nämlich, dass ich eine Hexe bin – oder mich gerne so bezeichne.

Warum? Warum nicht?! Aber ehrlich: Ich bin durch mein Geschichtsstudium innerlich stumpf und leer geworden. Ich habe das Gefühl nicht ich selbst zu sein. Trotz der Liebe zur Geschichte, zum Wissen und Büchern tat mir die Umgebung und die Gesellschaft oft nicht gut. Der Druck schien zu groß und wohl auch etwas zu beständig. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal Urlaub gemacht habe. Also so richtig Urlaub, mit woanders hin fahren und Nichtstun.

So richtig in den Alltag eingebunden habe ich rituelle Vorgänge, magische Handwerke oder etwas in der Art noch nicht. Jedoch bin ich persönlich immer wieder an dem Punkt, an dem mir die verschiedensten spirituellen Strömungen ins Gesicht schreien. Irgendwann kann man dies nicht mehr ignorieren und ich werde es zukünftig auch nicht mehr tun.

Deswegen will ich der Welt sagen, dass ich den Weckruf gehört habe, nicht mehr den Wecker auf ‚Snooze‘ stelle, sondern aufstehe und endlich mein Leben in vollen Zügen lebe. Ohne Einschränkungen und genau so, wie ich bin. Ich habe erkannt, dass ich nur so mich finden und der Welt Liebe zurückgeben kann.